SOMMERHITZE HÄLT AN – Eine wissenschaftliche Studie untersuchte über 90 Prozent der Angebote – Nachfrage und Preise steigen ...

Sicherheit und Stabilität schaffen Werte – auch und gerade auf dem Markt für Ferienimmobilien. „Neben einer emotionalen und einer Mietrendite zeigt die diesjährige Untersuchung einen deutlichen Preistrend nach oben“ heißt es auch deshalb  im Fazit aus einer aktuellen „Marktstudie Ferienimmobilien Mallorca“. Für die größte der Baleareninseln sprechen neben der ökonomischen und politischen Sicherheit natürlich die Mischung aus langen Sandstränden und weitläufigen Landschaften, malerischen Urbanisationen und nebendigen Zentren.

Die Studie wurde vom Freiburger Center for Real Estate Studies (CRES) der Steinbeis Hochschule Berlin erhoben. Auftraggeber war das Maklerunternehmen Porta Mallorquina Real Estate aus der internationalen Porta Mondial Gruppe. Untersucht wurden zu Jahresbeginn die aktuellen Immobilienangebote der fünf stärksten Anbieter auf der Ferieninsel – und das sind nach Erhebungen des Wissenschaftlichen Leiters Prof. Dr. Marco Wölfle gut 4700 Objekte, mehr als 90 % des gesamten Marktaufkommens.

Natürlich gilt auch auf Mallorca die alte Immobilien-Regel weiter, nach der es neben der politischen und wirtschaftlichen Sicherheit sowie der Ausstattungsqualität auf „Lage, Lage, Lage“ ankommt. So konzentriert sich mehr als die Hälfte der Angebote auf drei Regionen: „Südwest“ (35%), „Nord“ (11%) und „Palma“ (10%). Dagegen finden sich in der größten Region „Südosten“ gerade 6% der Immobilienangebote.

Objekte der Luxusklasse sind auf Mallorca besonders häufig anzutreffen. Spitzenreiter ist die Südwestregion um Andratx mit 36 Prozent der Spitzenklasse, in und um Palma sind es 25 Prozent, dagegen sind Luxusobjekte in der Zentralregion mit sieben Prozent eher dünner gesät. Mit insgesamt 43 Prozent Anteil des gehobenen Segments führt erneut der Südwesten einsam die Tabelle an. Norden und Südosten haben dagegen vergleichsweise mehr einfache Objekte zu bieten.

Das unterschiedliche Angebot spiegelt sich natürlich auch in den Preisen pro Quadratmeter, die grundsätzlich überall gegenüber den Vorjahren angestiegen sind. Die Durchschnittspreise liegen nun in der Top-Region Südwest bei 5800 Euro (Vorjahr: 5150). Palma kommt auf 4770 Euro, der Süden auf 5250, Nord auf 3710, Nordost auf 4070, das Zentrum der Insel 3070 Euro. Spitzenangebote können aber leicht auch bei 7000 bis 9000 Euro pro Quadratmeter (Südwest) gehandelt werden.

Als ganz wesentlich erweist sich nach der Markstudie die Nähe zum Meer: „Bereits ein einfacher Meerblick rechtfertigt bei aktueller Marktlage Preisaufschläge um 50%, während eine Lage in der ersten Meereslinie Quadratmeterpreise um 80% höher ausfallen lässt als ohne Meerblick.“

Die aktuelle Marktlage, die sich seit Erstellung der Studie ergeben hat, deutet auf ein weiter erhöhtes Wachstumstempo hin. Das Unternehmen Porta Mallorquina Real Estate, Marktführer im Internet, meldet nach den ersten sechs Monaten des Jahres eine Umsatzsteigerung um mehr als 100% – die Immobilienumsätze erreichten damit einen Wert von 41 Millionen Euro und Durchschnittspreise von 750000 Euro pro Objekt. Geschäftsführer Joachim Semrau sagt: „Die Käufer sind sehr zielgerichtet und entscheiden schnell.“ Sein Unternehmen hält bei weiter anhaltender Stimmung auf dem Immobilienmarkt der Insel bis zum Jahresende für möglich, dass erstmals über 100 Millionen Euro durch Verkäufe und Vermietungen umgesetzt werden könnten – ein Allzeitrekord.

Aus diesem Grund expandiert das Immobilienunternehmen weiter und sucht für einzelne Verkaufsregionen Franchisepartner, die sich auf der Lieblingsinsel der Deutschen in der Immobilien­branche selbstständig machen möchten.

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