Ob am Strand von Mallorca oder im Norden auf Sylt – es ist Sommer und die Auswahl an figurumschmeichelnden Badeanzügen und Bikinis ist so groß wie bunt.

von DAGMAR HAAS-PILWAT

Foto © Kollektion CHANTELLE

Die neue Bademode ist sexy, sportlich oder romantisch – und dabei so schön einfach wie ein Tag am Meer. Passend zum Remake der Kultserie „Baywatch“ als Kinofilm liegen knallrote Badeanzüge voll im Rennen und sind neben Bikinis mit Rüschen zwei der neuen Trends. Zu den klassischen maritimen Farben – Dunkelblau und Rot – gerne auch im Streifen-Look sind Drucke das Thema. „Dazu zählen tropische Blüten, Batikmuster, exotische Tier-Prints und Paisley-Muster“, sagt Marta Krall von „Chantelle“, dem 100 Jahre alten französischen Lingerie- und Bademoden-Spezialisten mit Deutschland-Sitz in Düsseldorf. Unifarbene Bikinis werden veredelt beispielsweise durch raffinierte Verzierungen. Details wie Muschelsaum, schmale Träger, Rüschen am Bund oder an den Trägern, ein Oberteil in Wickeloptik oder mit zierenden Reißverschlüssen verleihen den Zweiteilern das gewisse Etwas. Cut-Outs oder Schnürungen an der Hüfte oder am Dekolleté werten die Badeanzüge und Bikinis ebenfalls auf.

BADEANZUG ODER BIKINI?
„Letztendlich ist es eine Geschmacksfrage“, betont die Expertin. Unverkennbar sei jedoch, dass sich der Einteiler immer größerer Beliebtheit erfreut, da er figurschmeichelnd, kaschierend und für viele komfortabler ist. Auch wenn sich der Badeanzug durch besondere Schnitte und Details immer mehr zum Hingucker entwickelt, behauptet sich als Nummer 1 unangefochten der Bikini. Sein Vorteil: Er betont die weiblichen Formen stärker und ist ideal für alle, die sich bräunen wollen. Und beim Bikini kommt es vor allem auf eines an: Selbstvertrauen. Die Frau, die im Bikini wirklich am umwerfendsten aussieht, ist nicht immer die mit der perfekten Figur, sondern die mit dem perfekten Überblick, die weiß: Wenn man das Glück hat, an einem Pool oder am Meer zu sein, sollte man sich nicht den Kopf über seine Figur zerbrechen. Denn das ist überhaupt nicht stylisch. Also macht man es am besten wie die Brasilianerinnen: Schultern zurück, Bauch rein und voller Selbstbewusstsein im noch so kleinen Triangel-Bikini.

WAS PASST BESSER ZU SYLT, WAS EHER ZU MALLORCA?
„Auf der Balearen-Insel machen sich Farbe und verspielte Muster besonders gut“, erklärt Marta Krall. Exklusiv und elegant sei mehr Sylter-Style.

WENN ES UM BELLA FIGURA GEHT, WAS GILT ES ZU BEACHTEN?
„Die Passform muss stimmen, sagt die Beachwear-Expertin. Außerdem sollte man seinen eigenen Figurtyp einschätzen und die Vorzüge betonen. Für jeden Typ von A (wie oben schmal und unten breiter) bis Y (wie breite Schultern) gibt es die passenden Schnitte. „Da wären beispielsweise Push-ups, um das Volumen der Büste zu erhöhen oder aber weniger betonende Mittelträger.“ Am besten sei es jedoch zu seinen Formen zu stehen, ob üppig oder flach, denn mit so wenig Stoff kann man sowie kaum schummeln. Auf alle Fälle gehören zum modischen Strandauftritt natürlich die passenden Accessoires und farblich abgestimmte Strandkleider. Must-Have der Saison ist dabei der Strohhut, am liebsten mit Bommeln, wie sie die Essener Hutfirma Loevenich anbietet.
Handtücher und große Strandtaschen – am besten unverwechselbar personalisiert mit Monogramm – bunte Armreifen, ein Kaftan, eine kurze Shorts oder ein Pareo zum Binden: Und schon ist man perfekt angezogen für den Strandspaziergang oder einen Cappuccino im Strandcafé.

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