Mit nützlichen Haushilfen aus Metall wurde ein Familienunternehmen aus dem Sauerland 150 Jahre alt – das neue Motto heißt „colourful living“

Die „Villa Wesco” in Arnsberg ist Vorbild für das Haus auf Mallorca // Foto © WESCO

Sie kennen ihn sicherlich längst, den knallbunten „Pushboy“ – oder? Falls (noch) nicht: Der rundliche Abfallsammler mit der praktischen beweglichen Einfüllklappe ist das absolute Kult-Produkt eines Unternehmens, das seit nun genau 150 Jahren im Sauerland arbeitet. Als Handwerksbetrieb 1867 gestartet, liefert die Westermann & Co. GmbH aus Arnsberg Neheim-Hüsten unter der Marke Wesco derzeit mehr als 100 unterschiedliche Haus-, Küchen- und Wohnraumgeräte aus pulverbeschichtetem Metall. Als jüngste Kreation wurde gerade erst „Ely“ vorgestellt, ein großvolumiger und farbenfroher Brotkasten. Legendär auch die riesige Auswahl an 250 Variationen von Mehrfach-Abfallsammlern zur Mülltrennung, die für den maßgerechten Einbau in Küchen jeder Art bestimmt sind.
Klein oder größer, weiß, grau oder poppig bunt: Wesco-Chef Egbert Neuhaus, 63, ist erkennbar stolz auf seine Kollektion, die auf dem besten Weg ist, die Märkte der Welt zu erobern. Klein, fein und zugleich praktisch – das ist das gemeinsame Merkmal der Marke Wesco, die sich das Motto „colourful living“ gegeben hat. In zwei ebenso gastlichen wie kommunikativen Zentren unter dem Label „Villa Wesco“ treffen sich inzwischen die Kunden und Kenner, um genau dieses „living“ zu erleben  – im sauerländischen Arnsberg und auf Mallorca.
Dort präsentiert Wesco in kultivierter Kulisse seine nützlichen Produkte als Spiegel des Zeitgeistes, zugleich auch als kleine Design-Schätze. Und das Rezept funktioniert: „Wir wollten einen Ort kreieren, an dem wir mit den Fans unserer Marke hautnah in Kontakt treten. Ein Fan möchte reale Erlebnisse, nicht nur virtuelle. Die Villa Wesco Sauerland hat seit 2011 mehr als 600.00 Besucher angelockt. Mit Events wie dem Weihnachtsmarkt und dem Sommerkonzert haben wir uns überregional einen Namen gemacht,“ freut sich Firmenchef Neuhaus.

Seine 2016 eröffnete Villa Wesco auf Mallorca folgt dem gleichen Konzept, hat allerdings noch eine weit größere Kundschaft im Visier: Es sind die Urlauber aus ganz Europa. Egbert Neuhaus dazu: „Die Villa auf Mallorca ist auf dem besten Weg, sich zum Treffpunkt dieser Wesco-Fans zu entwickeln.“
Kaum vorstellbar, dass solche Dimensionen aus einem ursprünglich äußerst bescheidenen Anfang erwachsen konnten: Die einstige Bauklempnerei von Gründer Martin Westermann hatte allerdings den Bogen zum Industrieunternehmen bereits um die Wende zum 20. Jahrhundert geschlagen, zunächst mit metallenen Bergmannsflaschen und Stall-Laternen, aber auch damals schon mit Brotkästen und Vorratsdosen.

Zur Identität des Familienunternehmens, das seit 1991 erfolgreich einen zweiten Betrieb im sächsischen Schwarzenberg integriert hat und das inzwischen an beiden Standorten je 150 Mitarbeiter beschäftigt, gehört die Verwurzelung am Gründungsort. Ebenso die Weitergabe des Taktstockes an die jeweils folgende Generation. Der heutige Geschäftsführende Gesellschafter Egbert Neuhaus übernahm diese Rolle 1996 nach dem Tod seines Vaters. Und inzwischen arbeitet auch sein Sohn Hendrik intensiv im Unternehmen mit.

Bringt Farbe ins Spiel - der „Pushboy” von Wesco // Foto © WESCO
Die Villa Wesco auf Mallorca // Foto © WESCO

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